Donnerstag, 27. Februar 2014

Meilensteine - Lernen von den Erfolgreichsten!

"Meilensteine - lernen von den Erfolgreichsten!" so lautet der Titel einer jährlichen Veranstaltung der Robin Akademie aus Dauchingen.

Bei dieser Veranstaltung erhalten 100 regionale Unternehmer und Führungskräfte die Möglichkeit, von zwanzig der erfolgreichsten Unternehmer aus dem deutschsprachigen Raum zu lernen. Diese Unternehmer, auf der Veranstaltung als "Meilensteine" betitelt, geben Ihre Erfahrungen in Workshops weiter und stehen den Gästen für individuelle Fragen zur Verfügung. Es freut uns sehr, dass Frau Dr. Strasser dieses Jahr als Meilenstein zur Veranstaltung eingeladen wurde.

Bildquelle: Robin Akademie
Mehr zur Veranstaltung finden Sie hier.

Dienstag, 25. Februar 2014

Rationalität wird systematisch überschätzt

"Rationalität wird systematisch überschätzt" sagt Hirnforscher Gerhard Roth von der Universität Bremen. "Die Großhirnrinde, auf die wir Menschen als Sitz unserer Vernunft so stolz sind, hat keinen direkten Einfluss auf unser Verhalten." Es nütze nichts, Menschen allein mit Argumenten überzeugen zu wollen. Stattdessen brauchten sie Belohnungen, um mit alten Gewohnheiten zu brechen.

Die Energiewende aus dieser Perspektive zu sehen und mit dem Wissen des klassischen Change Managements anzugehen ist wohl mittelfristig die einzige Möglichkeit, sie in Deutschland zu erreichen.

Bildquelle: SZ online 24.02.2014

Die SZ hat unter dem Titel "Energiewende im Herzen" am 24.02. einen sehr guten Artikel veröffentlicht, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten! Viel Spaß beim Lesen.

Dienstag, 28. Januar 2014

Letzte FIM*-Veranstaltung in unserem Büro am 20. Januar 2014

Bettina Weck
"Das war wieder einmal ein wundervoller Abend mit einem spannenden Thema, guter Energie und jede Menge interessanter und engagierter Frauen" - besser lässt sich wohl der letzte FIM*-Abend vom 20. Januar 2014 nicht zusammenfassen. Natürlich werden wir auch nach unserem Umzug weiter aktiv bei FIM* e.V. mitwirken - wenn auch nicht mehr als Gastgeber.

Vortragsabend am 20.01.2014
Mit Bettina Weck, der Chefdesignerin von Escada Sport, konnten wir für den letzten Vortragsabend in unseren Räumen eine hochkarätige und erfolgreiche Referentin gewinnen. Der Vortrag stand unter der Überschrift "Vom ersten kreativen Gedanken bis zum MUST HAVE - wie entsteht eine Luxuskollektion?". Frau Weck gab uns auf lebhafte und charmante Art Einblick in den Entwicklungsprozess einer neuen Kollektion, mit vielen kleinen Details, die man als Konsumentin normalerweise nicht erfährt. Die Informationen, wie die Designer vorgehen, welche Entscheidungen für Farben und Prints getroffen werden müssen, wer im Unternehmen an der Entwicklung beteiligt ist und wie die Kollektion dann auch intern vermarktet werden muss, bevor sie in den Läden erscheint war sehr aufschlussreich. Sowohl den Vortrag als auch die Referentin selbst und natürlich das Networking beim anschließenden Buffet haben sowohl unsere 40 Gäste wie auch wir sehr genossen.

Wir freuen uns, für Februar bereits einen neuen FIM*-Abend ankündigen zu können. Am 26.02.2014 findet um 18:30 Uhr der erste Termin in der Alpenbank (Theatinerstraße) statt! Dieses Mal zum Thema Kunst - genaueres erfahren Sie in Kürze hier.

FIM* = Frauen im Management

Donnerstag, 16. Januar 2014

I don't waste energy to feel bad

Mit frischer Energie starten wir ins neue Jahr! Vollgepackt mit guten Vorsätzen, die unser Leben besser, schöner, erfolgreicher und glücklicher machen sollen. Dabei wusste schon Johann Wolfgang von Goethe "Geht es doch unseren Vorsätzen wie unseren Wünschen: Sie sehen sich gar nicht mehr ähnlich, wen sie ausgeführt, wenn sie erfüllt sind."

Vielleicht sollten wir es viel einfacher sehen und uns auch mit kleinen Veränderungen und Wünschen zufrieden geben. Ein absolutes Role Model dafür ist bzw. war z.B. Sam Berns, der leider kürzlich im Alter von 17 Jahren starb.

Im Artikel "Ratschläge eines Sterbenden: Akzeptieren deine Grenzen und schau immer nach vorn" vom 15. Januar 2014 schreibt der Stern folgenden Text:
>>Sam Berns war ein Junge im Körper eines alten Mannes. Während andere Kinder seines Alters größer wurden, in den Vororten Baseball spielten und auf Klettergerüsten herumturnten, blieb Sam kleiner als die meisten seiner Mitschüler. Er litt unter Haarausfall und Arterienverkalkung, seine Organe alterten fünf bis achtmal schneller als normal. Er war ein zwergenhafter Greis. Sam Berns hatte Progerie, eine extrem seltene Krankheit. Weltweit gibt es nur 250 bis 350 Menschen, die unter dieser spontanen Genmutation leiden. Die Kinder werden zunächst ohne Auffälligkeiten geboren, meist wird die Krankheit in den ersten Lebensjahren diagnostiziert. So auch bei Sam: Als er 22 Monate alt ist, bekommen seine Eltern die bestürzende Diagnose. Das Tragische: Es gibt kein Heilmittel. Und die Krankheit endet immer tödlich.<< (Lesen Sie hier den ganzen Artikel)

Außerdem wird in dem Artikel ein Film vorgestellt. Der Film enthält einen Vortrag von Sam Berns auf der "TEDxMidAtlantic"-Veranstaltung über seine "Philosophie für ein glückliches Leben": Film-Beitrag ansehen

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und gute Energie für das Jahr 2014 und werden uns auf jeden Fall im Team gegenseitig an den einprägenden Spruch erinnern: "I don't waste energy to feel bad"!

Ihr Strasser & Strasser - Team

Montag, 4. November 2013

Zwischen Fahrverbot und internationaler Frauenförderung – Frauen in der arabischen Welt

In Saudi Arabien wurden kürzlich 14 Frauen festgenommen, weil sie sich dem im Königreich herrschenden Verbot widersetzt haben und Auto gefahren sind. Saudi-Arabien ist das einzige Land der Welt, in dem es Frauen grundsätzlich verboten ist, Auto zu fahren.

Doch Frauen wollen Gleichberechtigung. Sie wollen gehört werden. Sie widersetzen sich. Und sie haben gute Business-Ideen, die es zu fördern gilt. Genau das war das Ziel des „2. Treffens des Deutsch-Arabischen Frauen-Netzwerks" am 24. Oktober im Auswärtigen Amt – eine Veranstaltung, die von Außenminister Guido Westerwelle gemeinsam mit der tunesischen Frauenministerin Sihem Badi sowie Familienministerin Kristina Schröder eröffnet wurde. Im Zentrum stand die deutsch-arabische Transformationspartnerschaft.  

Frauenförderung ist der Schlüssel zu demokratischem Wandel und wirtschaftlichem Aufschwung in den Staaten des sog. „Arabischen Frühlings“. Das hat die Bundesregierung erkannt. „Eine wirtschaftliche Benachteiligung von Frauen ist nicht nur undemokratisch, sondern auch volkswirtschaftlich kurzsichtig. Frauen sind Leistungsträgerinnen der Gesellschaft und bei den Herausforderungen der arabischen Umbrüche für uns besonders wichtige Ansprechpartnerinnen. Wir werden die Frauen in der arabischen Welt weiter unterstützen,“ betonte Außenminister Westerwelle. Das deutsche Engagement wurde im Anschluss von Tunesiens Ministerin Badi gelobt: Deutschland sei ein Land, das seine Versprechen gehalten habe und auch in schwierigen Zeiten zu seiner Unterstützung stehe.
 
Bildquelle: http://ouissal.org

Mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Tunesien, Algerien, Ägypten, Jordanien und Deutschland sind zusammengekommen, um sich unter dem Motto „Frauen in Führung für nachhaltiges Wachstum" auszutauschen, laufende Projekte vorzustellen und neue Kontakte zu knüpfen. Eine davon war Veronika Frankenberger, Beraterin von Strasser & Strasser. Sie wurde von Familienministerin Schröder zusammen mit drei anderen Teilnehmerinnen des Mentoringprojekts "Ouissal" für Ihr Engagement ausgezeichnet. Im Rahmen der Transformationspartnerschaft unterstützte Veronika Frankenberger die tunesische Unternehmerin Chaharazed Mellouli als Mentorin im Projekt RecyTech. Die clevere Geschäftsidee: RecyTech sammelt defekte elektrische und elektronische Geräte. Ziel  ist es, die Umwelt nachhaltig zu schützen, indem man diese Bestandteile wieder in industrielle Kreisläufe integriert. „Damit setzten die beiden Frauen Wegmarken auf dem noch weitgehend unbearbeiteten Feld der Wiederverwertung in Tunesien“, sagte Schröder und nannte es „besonders beeindruckend“, dass das Projekt Unternehmertum erfolgreich mit ökologischem Engagement verbinde.

Auch wenn es noch ein langer Weg zur Gleichberechtigung von Frauen in der arabischen Welt ist, haben alle Projekte beim wirtschaftlichen Aufbau geholfen und so letztlich auch den Demokratisierungsprozess unterstützt. Laut Außenminister Westerwelle benötigten diese Prozesse Geduld und Rückschläge seien nicht auszuschließen. Dennoch warb er dafür, die sich in Veränderung befindlichen Länder zu ermutigen, den Weg in Richtung Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit weiterzugehen.

Mehr zum Thema:




Dienstag, 10. September 2013

Einladung zu Dialog-Veranstaltung am 10.10.2013 in München



Dieses Mal möchten wir Sie ganz herzlich zu einem Abend einladen, bei dem sich alles um das Thema Change Management im Mittelstand dreht!
Zusammen mit Herrn Sternheimer von der Firma Neopost und Herrn Kinzinger von SSP Schießl Rechtsanwälte wird Frau Dr. Strasser das Thema aus drei Perspektiven angehen:

- Personalarbeit im Veränderungsprozess

- Arbeitsrecht im Veränderungsprozess

- Change Management- und Unternehmensberatung

Der Dialog-Abend findet am 10. Oktober ab 16:30 Uhr in den Räumen der SSP Schießl Rechtsanwälte (Prinzregentenstraße 20-22, 80538 München) statt. Alle organisatorischen Informationen finden Sie im Flyer. Anmeldeschluss ist der 20. September!

Wir freuen uns sehr, auf einen interessanten Abend - hoffentlich mit Ihnen!

Mittwoch, 4. September 2013

Stressreport Deutschland 2012

Dieses Mal befassen wir uns mit dem Stressreport Deutschland 2012, welcher von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin erstellt wurde.

Bei belastenden Faktoren am Arbeitsplatz landen auch 2012 wieder folgende Punkte auf den vorderen Rängen:
-          Starker Termin- /Leistungsdruck
-          Arbeitsunterbrechungen und Störungen
-          Multitasking
-          Monotonie

Positiv ist, dass die Zusammenarbeit untereinander, das Fühlen als Teil der Gemeinschaft am Arbeitsplatz und die Hilfestellung und Unterstützung durch Kollegen von jeweils 80% oder mehr Befragten als gut bewertet wurden.

59% der Befragten geben an, von ihren Vorgesetzten häufig Unterstützung zu erhalten. Das ist nicht schlecht, aber im EU-Durchschnitt liegen wir hier zurück.

Besonderes Augenmerk: Erholung muss wieder stärker in den Blick genommen werden. Viele der lang bzw. sehr lang arbeitenden Menschen lassen ihre Pausen ausfallen.

Für uns als Change Management-Beratung am interessantesten: Der Vergleich häufiger psychischer Anforderungen in Organisationen mit/ohne Restrukturierungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Anteil der Menschen, die von häufigen belastenden Faktoren (oben genannt) und von häufigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen (z.B. Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Nervosität, Reizbarkeit, Schlafstörungen) berichten, ist in den Organisationen mit Restrukturierung höher.

Zitat aus der Zusammenfassung des Gesundheitsreports:
„Bei der Planung von Veränderungsprozessen ist es daher notwendig, die entscheidenden Schlüsselgruppen (z.B. Management, Mitarbeitervertretungen und Berater) besser auf ihre Aufgabe im Reorganisationsprozess vorzubereiten.“

Quelle beider Dokumenten: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin