Donnerstag, 22. Mai 2014

Psychologische Wirkung von Zielen





Eine von vielen Definitionen eines Ziels lautet: "Ein Ziel ist ein in der Zukunft liegender Zustand mit eindeutiger Beschreibung. Es dient dazu, die Leistung messbar zu machen."

Wir alle haben unsere Ziele und Vorsätze - zumindest in unserem Kopf. Doch es ist sinnvoll, sich regelmäßig mit den eigenen Zielen auseinander zu setzen. Psychologisch gesehen ist die Ausformulierung von Zielen und die Priorisierung dieser sogar sehr wichtig!

Nur wenn wir genau wissen, was wir erreichen möchten, können wir uns vor Ablenkungen abschirmen, sich bietende Gelegenheiten zum Handeln wahrnehmen und Zielkonflikte lösen.
Denn Ziele und Vorsätze...
§… mobilisieren die zum Handeln erforderliche Energie.
§… bauen eine dauerhafte Spannung auf, die erst nach Erreichen des Ziels abgebaut wird.
… erhöhen die Ausdauer beim Handeln.
Dies gilt für den beruflichen wie für den privaten Kontext. Was heißt dieses Wissen für „Führen im Wandel“?

In unseren Veränderungsprojekten lautet der erste Hebel "Klare Ziele und Erwartungen - Die Mitarbeiter kennen die Ziele des Wandels für das Unternehmen und in Bezug auf ihr persönliches Arbeitsumfeld". Führungskräfte haben dabei drei wichtige Aufgaben:
1.    Die Ziele der Veränderung erklären.
2.    Die Ziele mit den Mitarbeitern im Team-Dialog besprechen.
3.    Mit jedem Mitarbeiter klären, ob das Ziel der Veränderung für die eigenen Ziele des Mitarbeiters „Rückenwind“ oder „Gegenwind“ bedeutet.

Wenn die dezentralen Einheiten (Abteilungen, Teams und Gruppen) die Veränderungsziele des Unternehmens verstehen, akzeptieren und mit eigener Sinn-Energie aufladen, können die dezentralen Kräfte mobilisiert und optimal auf das zentrale Ziel fokussiert werden.
 
Wie erleben wir die Wirkung des Hebels im aktuellen Zeitgeschehen? Dazu fällt uns die Europa-Wahl ein. Wir bemerken einen deutlichen Unterschied gegenüber der sonstigen Kommunikationsaktivität in Europa. Sehr oft lesen und hören wir zur Zeit über die Vision, den Sinn und die Ziele von Europa. In Gesprächen in unseren Beratungs- und Trainingsprozessen kommt das Gespräch am Rande öfter auf die Frage „Was bedeutet Europa eigentlich für Sie? Welche Ziele haben Sie und bei welchen Parteien finden Sie diese wieder?“ Diese Gespräche erleben wir als inspirierend und das zeigt für uns ganz konkret, wie viel  Energie das Reden über Sinn, Vision und Ziel gibt.

Montag, 19. Mai 2014

Methode zur Selbstkontrolle

Heute möchten wir allen Lesern eine Methode zur Selbstkontrolle vorstellen, die ohne viel Einführung leicht verständlich ist:

Wir wünschen allen viel Spaß damit!

Donnerstag, 24. April 2014

Ohne Herkunft keine Zukunft?

Bildquelle: http://www.theguardian.com
Momentan ist Zia Haider Rahman in der Presse für einen Roman - DEN Roman des 21. Jahrhunderts, wie es schon vor dem Erscheinen hieß. Der Romantitel lautet "In the Light of What We Know" und das großartige an der Geschichte ist nicht nur der Roman, sondern die beeindruckende Lebensgeschichte von Zia Haider Rahman.

Er wurde in Zeiten des Krieges in einer Lehmhütte in Bangladesch geboren. Zias Vater gelang 1972 die Auswanderung nach England. In London hauste die Familie in einem Slum und hatte unter anderem mit bissigen Ratten zu kämpfen. Doch der Vater gab nicht auf und schaffte es zum Busfahrer und Oberkellner und erkämpfte sich eine Sozialwohnung.

Zia entwickelte als Teenager ein Gehör für die Besonderheiten der Sprache - und die Zusammenhänge der britische Stämme und Klassen mit diesen sprachlichen Besonderheiten. Mit einem Kassetten-Rekorder zeichnete er die Stimmen von BBC-Journalisten auf und korrigierte damit die eigene Aussprache. Durch die Unterstützung eines aufmerksamen Lehrers und einem Voll-Stipendium schaffte er es tatsächlich in Oxford zu studieren - und mit Bestnote abzuschließen. Es folgten Stipendien im Münchner Maximilianeum, Camebridge, Yale. Die Wall Street verließ er nach dem 11. September und wurde Menschenrechtsaktivist.

Uns hat die Geschichte von Zia Haider Rahman mehr als beeindruckt, als wir sie in der Süddeutschen Zeitung Nr. 89 am 16. April 2014 gelesen haben. Und wir freuen uns schon sehr auf DEN Roman des 21. Jahrhunderts. Und unsere etwas provokante Überschrift dürfte Zia mit seinem Lebenslauf mehr als widerlegt haben. Es liegt eben doch an uns selbst, was wir aus unserem Leben machen!



Montag, 7. April 2014

Authentische Führung mit Energie und Freude

Wie können Führungskräfte authentisch und produktiv sein? Hierzu gibt es jede Menge Ansätze in der Management Lehre und auf dem Seminarmarkt. Auch wir setzen uns schon lange mit diesem Thema auseinander und bieten mit unseren Partnern diverse Seminare und Trainings zum Thema an. So leitet Peter Drißl bei mehreren Kunden Seminare zum Thema "Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz" oder Frau Dr. Strasser unser Führungsseminar für Frauen in dem "Managing Energy" und "Meaning" einen großen Part einnehmen.

Nun haben wir uns in Zusammenarbeit mit Swantje Benussi (Beraterin und Coach) und Yvonne Frei (Yoga-Coach und Expertin für Körperarbeit) entschieden ein Seminar für Führungskräfte anzubieten, bei dem es darum geht, ein besseres Ergebnis durch Führungskompetenz, Energie und Sinn zu erzielen. Das Seminar heißt "Authentische Führung - Wie Sie wieder Sie selbst werden!" und hier finden Sie den zugehörigen Produktflyer.

Passend zum Thema sind wir bei unserer Recherche auf ein MindMap von Anna Vital gestoßen, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:


Donnerstag, 27. Februar 2014

Meilensteine - Lernen von den Erfolgreichsten!

"Meilensteine - lernen von den Erfolgreichsten!" so lautet der Titel einer jährlichen Veranstaltung der Robin Akademie aus Dauchingen.

Bei dieser Veranstaltung erhalten 100 regionale Unternehmer und Führungskräfte die Möglichkeit, von zwanzig der erfolgreichsten Unternehmer aus dem deutschsprachigen Raum zu lernen. Diese Unternehmer, auf der Veranstaltung als "Meilensteine" betitelt, geben Ihre Erfahrungen in Workshops weiter und stehen den Gästen für individuelle Fragen zur Verfügung. Es freut uns sehr, dass Frau Dr. Strasser dieses Jahr als Meilenstein zur Veranstaltung eingeladen wurde.

Bildquelle: Robin Akademie
Mehr zur Veranstaltung finden Sie hier.

Dienstag, 25. Februar 2014

Rationalität wird systematisch überschätzt

"Rationalität wird systematisch überschätzt" sagt Hirnforscher Gerhard Roth von der Universität Bremen. "Die Großhirnrinde, auf die wir Menschen als Sitz unserer Vernunft so stolz sind, hat keinen direkten Einfluss auf unser Verhalten." Es nütze nichts, Menschen allein mit Argumenten überzeugen zu wollen. Stattdessen brauchten sie Belohnungen, um mit alten Gewohnheiten zu brechen.

Die Energiewende aus dieser Perspektive zu sehen und mit dem Wissen des klassischen Change Managements anzugehen ist wohl mittelfristig die einzige Möglichkeit, sie in Deutschland zu erreichen.

Bildquelle: SZ online 24.02.2014

Die SZ hat unter dem Titel "Energiewende im Herzen" am 24.02. einen sehr guten Artikel veröffentlicht, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten! Viel Spaß beim Lesen.

Dienstag, 28. Januar 2014

Letzte FIM*-Veranstaltung in unserem Büro am 20. Januar 2014

Bettina Weck
"Das war wieder einmal ein wundervoller Abend mit einem spannenden Thema, guter Energie und jede Menge interessanter und engagierter Frauen" - besser lässt sich wohl der letzte FIM*-Abend vom 20. Januar 2014 nicht zusammenfassen. Natürlich werden wir auch nach unserem Umzug weiter aktiv bei FIM* e.V. mitwirken - wenn auch nicht mehr als Gastgeber.

Vortragsabend am 20.01.2014
Mit Bettina Weck, der Chefdesignerin von Escada Sport, konnten wir für den letzten Vortragsabend in unseren Räumen eine hochkarätige und erfolgreiche Referentin gewinnen. Der Vortrag stand unter der Überschrift "Vom ersten kreativen Gedanken bis zum MUST HAVE - wie entsteht eine Luxuskollektion?". Frau Weck gab uns auf lebhafte und charmante Art Einblick in den Entwicklungsprozess einer neuen Kollektion, mit vielen kleinen Details, die man als Konsumentin normalerweise nicht erfährt. Die Informationen, wie die Designer vorgehen, welche Entscheidungen für Farben und Prints getroffen werden müssen, wer im Unternehmen an der Entwicklung beteiligt ist und wie die Kollektion dann auch intern vermarktet werden muss, bevor sie in den Läden erscheint war sehr aufschlussreich. Sowohl den Vortrag als auch die Referentin selbst und natürlich das Networking beim anschließenden Buffet haben sowohl unsere 40 Gäste wie auch wir sehr genossen.

Wir freuen uns, für Februar bereits einen neuen FIM*-Abend ankündigen zu können. Am 26.02.2014 findet um 18:30 Uhr der erste Termin in der Alpenbank (Theatinerstraße) statt! Dieses Mal zum Thema Kunst - genaueres erfahren Sie in Kürze hier.

FIM* = Frauen im Management